Lehre

Noch während meines Studiums an der Universität Augsburg war ich als (E-) Tutorin in die Betreuung von Studierenden involviert. Seit dem Abschluss des Studiums habe ich eine Reihe von mediengestützten und reinen E-Learning-Veranstaltung (mit) entwickelt, durchgeführt und betreut.

Neben der hier aufgelisteten Lehre an Universitäten bin ich auch noch in der hochschuldidaktischen Weiterbildung aktiv, führe Workshops zu Themen wie Assessment, E-Portfolios, E-Learning und Feedback durch und halte auch (außerhalb von Tagungen) Vorträge zu diesen Themen. Einen Überblick über meine bereits durchgeführten Veranstaltungen erhalten Sie unter Vorträge.

Universität der Bundeswehr München

Seit April 2016 ist die Professur für Lehren und Lernen mit Medien nach einer langen Vertretungsphase (09/2013-03/2016) wieder besetzt. Prof. Dr. Bernhard Ertl wird das Lehrgebiet inhaltlich neu aufbauen. Momentan übernehme ich hier vor allen Dingen Unterstützungsaufgaben (z.B. einzelne Sitzungen in Seminaren) bis wir die Aufgaben im Zuge der Umstrukturierung neu verteilt haben. Den Kurs „E-Portfolios: Einführung in die Dokumentation und Selbstbeurteilung von Lernprozessen“ (siehe unten) an der virtuellen Hochschule Bayern biete ich nachwievor als hauptverantwortlich Lehrende an.

Zuvor habe ich von April 2010 bis August 2013 Prof. Gabi Reinmann im Studiengang „Bildungswissenschaft, insbesondere interkulturelle, Medien- und Erwachsenenbildung (BiWIME)“ bei folgenden Veranstaltungen unterstützt bzw. eigenständige Lehre angeboten:

  • Begleitung mediengestützter Lernprozesse: Die Veranstaltung folgt der Idee des „Lernen durch Lehren“. Die Teilnehmer gestalten in Kleingruppen jeweils eine Unterrichseinheit zu Themen rund um die Begleitung mediengestützter Lehre; z.B. Online-Moderation, -Betreuung, -Feedback, -Coaching, etc. Ziel ist es, dass die Teilnehmer Inhalte aus dem Einführungsmodul selber in der Praxis zur Anwendung bringen; also unterschiedliche Techniken der Vermittlung, Aktivierung und Betreuung erproben und diese Maßnahmen orientiert an für eine Unterrichtseinheit formulierten Lehrzielen aufeinander abstimmen.
  • Planung und Konzeption medialer Lernumgebungen: Die Teilnehmer gestalten in diesem Projektseminar ein eigenes mediales Lernprodukt; also z.B. einen Film, einen Podcast, einen Screencast, einen Lehrtext, eine Infografik etc. Zusätzlich gestalten Sie ein Konzept zur didaktischen Einbettung; geben also an, bei welcher Zielgruppe das Lernmedium zu welchem Zweck unter welchen Bedingungen mit welchen begleitenden Maßnahmen (z.B. Aufgaben) eingesetzt werden könnte.
  • Evaluation medialer Lernumgebungen: Am Beginn dieses Seminars steht zunächst eine Input-Phase, in der Studierende die Grundlagen wissenschaftlicher Evaluationen kennen lernen. In der folgenden Projektphase planen sie die Evaluation eines digitalen Selbstlernmediums und führen diese Evaluation auch selber durch.
  • E-Portfolios: Einführung in die Dokumentation und Selbstbeurteilung von Lernprozessen (seit 2011): Bei diesem Kursangebot der virtuellen Hochschule Bayern werden Studierende in die E-Portfolio-Arbeit eingeführt. Sie führen zu diesem Zweck ein eigenes E-Portfolio auf der Kursplattform Mahara. Während des Kurses entstehen durch mehrere zu bearbeitende Aufgabenstellungen Artefakte, die sowohl die inhaltliche Grundlage des Portfolios bilden als auch als Reflexionsgegenstand dienen. Seit 2013 habe ich hierfür auch offiziell einen Lehrauftrag.
  • Erfolgreich Studieren (in 2011/2012): Das optionale Angebot richtet sich an Studienanfänger und führt diese in die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens ein: Literaturrecherche, Zitieren, Hausarbeiten schreiben etc.

Donau-Universität Krems

Von 2009 bis 2013 war ich Lehrbeauftragte im Master-Studiengang „eEducation“. Dieses berufsbegleitende Weiterbildungsangebot richtet sich an Akteure im schulischen oder außerschulischen Aus- und Weiterbildungsbereich mit Interesse an der Entwicklung technologiegestützter Lehr- und Lernangebote. Die Module sind als Blended Learning Angebot konzipiert, bei der ein Präsenztag an der Donau-Uni gesäumt wird von einer jeweils ein- bis zweimonatigen Online-Vor- bzw. Nachphase. Diese Kurse haben entscheidend zur Entwicklung meiner Lehrkompetenz beigetragen. Da ich mich seit 2013 aber stärker auf Kurse in der hochschuldidaktischen Weiterbildung konzentriere, habe ich den Lehrauftrag schweren Herzens aufgegeben.

  • Modul „Wissensmanagement und E-Learning“ (2009-2013): Das Modul konzentriert sich auf das Konzept des persönlichen Wissensmanagements (PWM). Inhalte der Veranstaltung sind der (strukturgenetische) Wissensbegriff, verschiedene Wissensmanagement-Modelle (auf der Individual- und Organisationsebene), Methoden des persönlichen Wissensmanagement, Wissensarbeit und lebenslanges Lernen sowie die Potentiale digitaler Medien für Prozesse des Wissensmanagements.
  • Modul „Forschungsmethoden“ (2010-2013): Die Veranstaltung führt ein in die Grundlagen qualitativer Forschung. Als inhaltliche Grundlagen dienen die OER zum vhb-Kurs „Einführung in die qualitative Sozialforschung“. Die Teilnehmer lernen im Paper-Pencil-Modus anhand eines Fallbeispiels zunächst die typischen Schritte bei der Gestaltung eines Untersuchungsdesigns kennen. Am Präsenztag wird mit Übungen zu Erhebungs- und Auswertungsmethoden ein erster Schritt Richtung Handlungswissen getan.

Universität Augsburg

  • 2009-2010: Betreuung des Begleitstudiumsangebots „Online-Coaching“ (gemeinsam mit Alexander Florian).
  • 2007-2010: (E-)Tutorin für die Veranstaltung „Einführung in die qualitative Sozialforschung“.

 

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